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Informationen zur Bädersituation in Deutschland

Trotz einer unsicheren und z.T. veralteten Datenlage über die bundesweite Bädersituation   können tendenziell folgende Fakten herausgestellt werden:


In der Bundesrepublik gibt es zurzeit nach den zur Verfügung stehenden Statistiken rund 6700 öffentliche Frei- und Hallenbäder. Rund 1500 öffentliche Bäder sollen in den vergangenen Jahren wegen unwirtschaftlicher Sanierungskosten, Altersabgang oder wegen der Finanznot der Kommunen geschlossen worden sein.


Eines der Hauptprobleme der Bädersituation ist der hohe Sanierungsbedarf vieler Bäder,die überwiegend in den 60er – 80er Jahren  errichtet worden sind.Die Finanznot der kommunalen Badbetreiber hat häufig dazu geführt,dass notwendige Sanierungsmassnahmen verschoben und Investitionen in die Bädertechnik,die zu einer erheblichen Verbesserung der Energieeffizienz führen und sich deshalb schnell amortisieren, zurückgestellt worden sind.

Die Folgen bei steigenden Energiekosten sind steigende Defizite, die wiederum den aktuellen Bestand der öffentlichen Bäder weiter gefährden.

Der Sanierungsstau beträgt nach verschiedenen Schätzungen inzwischen zwischen 8 und 15 Mrd. Euro, das Defizit aller öffentlichen Bäder rund 2 Mrd. Euro.

Andererseits haben die öffentlichen Bäder für die Bevölkerung einen besonderen Stellenwert: Rund 600 Mio. Besuche verzeichnen jährlich unsere Bäder und Schwimmen rangiert nach wie vor auf Platz 1 oder 2 der beliebtesten Sportarten in Deutschland.


Quellen: LSB Hessen: Zukunftsorientierte Sportentwicklung-Erhalt von Schwimmbäder,S.7 ff.

 
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